Mindestlöhne verringern Ungleichheit

Sehr fein!

bosolei.com oder der Versuch, eine OEKOnomie des Vertrauens zu leben

Der in Aarhus lehrende Politikwissenschafter Alexander Horn berichtet in „Menschen & Mächte: Arbeiten bis zum Umfallen?„, dass wir in Österreich, Deutschland und in vielen anderen Ländern Kontinentaleuropas gegenüber Dänemark „ein deutlich größeres Maß an Ungleichhheit haben, was die Einkommen angeht“. Ihm zufolge gibt es in Dänemark auch Friseure, die ein „Häuschen“ bauen und das habe damit zu tun, dass es „sektorenspezifische Mindestlöhne“ gibt.

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Horn berichtet über Fakten; doch …

was sagt die Wissenschaft dazu?

Eine der Lieblingsfragen von Anthony B. Atkinson an seine Studierenden war: „Verursacht ein Mindestlohn Arbeitslosigkeit, wenn er über dem Marktlohn festgesetzt wird?“ (Ungleichheit, S 318). Wie erwartet antworteten sie wie aus dem Lehrbuch und erklärten die daraus folgende Arbeitslosigkeit mit einer fallenden Nachfragekurve bei gestiegenen Löhnen. Seine Meinung hingegen war, dass es „mehr als einen Lohn (gibt), der Angebot und Nachfrage ins Gleichgewicht bringt“ (S 319). Die Gründe dafür sind verschieden, eine…

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GALIDA-Aktion: Datterich für Sozialticket!

Diese Galerie enthält 12 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf GALIDA – Gewerkschaftliche Arbeitsloseninitiative Darmstadt:
„HEAG bezahle, wann mer Geld hat, des is kah Kunst: awwer bezahle, wann mer kahns hat, des is e Kunst…“ Strahlender Sonnenschein begleitete heute die GALIDA-Datterich-Aktion für die Einführung eines…

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Abschieben oder Einbürgern? – Gegen die „Hegemonie der Abstiegsangst“

Its the economy, stupid!

[Irgendwo Dazwischen]

Laut Krone hat die Regierung einen „Geheimplan“ geschmiedet 50.000 Flüchtlinge bis 2019 abzuschieben. Inzwischen berichten auch andere Tageszeitungen. Es könnte aber auch anders laufen. Man könnte ja auch Menschen nach so einer Zeit schlagartig einbürgern. Das heißt, wir müssen ihnen eine Option auf Staatsbürgerschaft geben. Das kann ja ein Integrationsanreiz (mit gewissen Auflagen) sein. Dazu müssen aber ein paar andere Fragen zuvor diskutiert werden.

Hoffnung auf ein besseres Leben

Die Hoffnung auf ein besseres Leben kann ganz schön viel mit Menschen machen: Mittelmeer bei knapp Null Grad, Wind und Schlechtwetter überqueren, Nato-Draht überwinden, Hunderte Kilometer mit einem Säugling im Arm durch menschenfeindliche Länder zu Fuß laufen, Menschen- und Organhändlern ausweichen und vieles mehr. Warum also nicht auch Integration?
Abschiebungen bis 2019 Krone
In unseren Landen fehlt eines und das gilt auch für die ansässige Bevölkerung: Hoffnung! – Die Politik hat die Zukunft abgeschafft. Das ist ein Metapher die ich oft verwende. Was meine ich damit?…

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DWP-related deaths [2010 onwards]

Stop MP lies & corruption

In memory of those who died in DWP related circumstances 2010-2015 we will keep your memory alive In memory of those who died in DWP related circumstances 2010-2015 we will keep your memory alive

These people died since the coalition took office in 2010 in DWP-related circumstances.  Some Tories refer to these deaths as mere statistics.  They are real people not numbers.  Their names and circumstances of their death should never be forgotten or covered up as one Tory suggested.   I know if I died in a DWP related death I’d want people to see me on this list too.  It highlights the wrongdoing which comes right from the top with policy. You have a chance to change things at a general election so please vote.

Nick Barker – RIP

Nick Barker Former sheep farmer, Nick Barker had a brain haemorrhage which left him struggling to walk. The father of two shot himself after the DWP claimed he was fit to work. Recording a suicide verdict, coroner Michael…

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Aktionskonferenz am 11.10.!

Erwerbs-Arbeit gerecht aufteilen, ein Gebot der Stunde!

Aktionsbündnis "Nein zum 12-Stunden-Tag"

Gegen 12-Stunden-Arbeitstage * GegenSozialabbau * Gegen Arbeitslosigkeit * Für gewerkschaftliche und soziale Proteste

Die Regierung hat im Koalitionspakt die Ausdehnung der täglichen Maximalarbeitszeit auf 12-Stunden geplant. Dagegen hat sich im Frühjahr das Aktionsbündnis „Nein zum 12-Stunden Tag“ gegründet, das bisher 20 Organisationen umfasst. Die ersten 1000 Unterschriften wurden übergeben und eine lautstarke Demonstration in Wien wie auch regionale Aktionen organisiert. Ein erster Erfolg war, dass die Pläne nicht vor dem Sommer durchs Parlament beschlossen wurden.

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AKTIVE ARBEITSLOSE unterstützen BABE-Betriebsversammlung und rufen Lohnarbeitslose zur Teilnahme auf!

Keine Spaltung der ArbeitnehmerInnen durch die Transitarbeitskräfteregelung für „sozialökonomische Betriebe“  (SÖBs)/ „gemeinnützige Personalüberlasser“!

Zeit: Mittwoch, 27. April 2011, 11:30 Uhr

Ort: GPA-djp Zentrale, Alfred Dallinger Platz 1, 1030 Wien

(Wien, 26.4.2011) Die ArbeitgeberInnen der privaten Bildungsvereine haben nach Angaben der Gewerkschaft gpa-djp in drei Verhanldungsrunden noch keinen vernünftigen Abschluß ermöglicht. Um Forderungen der Beschäftigten und des gewerkschaftlichen Verhandlungsteam Nachdruck zu verleihen ruft die gpa-djp die Beschäftigten und BetriebsrätInnen direkt vor der Zentrale der Gewerkschaft der Privatangestellten zu einer Betriebsversammlung auf.

Besonders betroffen vom BABE-KV sind, was von der Gewerkschaft verschwiegen schamlos verschwiegen wird, die „Transitarbeitskräfte“ in „arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen“ wie den „gemeinnützzigen Personalüberlassern“. Diesen Menschen werden in einer besonderen „Transitarbeitskräfteregelung“ wesentliche Rechte des BABE-KV vorenthalten. Diese Menschen dürfen zum einheitlichen Hungerlohn von 1.166 Euro für 38 arbeiten, in der Regel werden diese aber maximal zu 30 Stunden angestellt.

Ob diese Menschen überhaupt von der Gewerkschaft zur Betriebsversammlung eingeladen wurden, ist uns leider unbekannt.

Bekannt aber ist: Die Transitarbeitskräfteregelungen macht diese Menschen zu ArbeitnehmerInnen zweiter Klasse weil diese

  1. keine Anrechnung von Vordienstzeiten oder Ausbildung erhalten,
  2. keine Gehaltsvorrückungen auch bei mehrmahliger Zuweisung zu diesen „sozialökonomischen Betrieben“ erhalten.

Auch haben diese Menschen in der Regel keinen eigenen Betriebsrat, der wirklich für ihre Interessen kämpft.

Somit verbleiben diese Menschen im Teufelskreis arbeitmakrtpolitischer Massnahmen, die vorgeblich der „Wiedereingliederung“ dienen, stets am gleichen Niedriglohnniveau und haben keine Zukunftsperspektiven.

Bei „Transitarbeitskräfte“ sind Arbeit suchende ArbeitnehmerInnen die vom AMS unter menschenrechtwidriger Androhung des Existenzentzuges (Bezugsperre) zugewiesen werden. In der Regel sind diese Zuweisungen grundsätzliche illegal, weil diese weder begründet werden noch zu einem konkreten, rechtskonformen Arbeitsverhältnis zuweisen. Es sind nicht nur die Arbeitsverträge nach Einschätzung der Arbeitsloseninitiativen teilweise sittenwidrig, sondern es wird die vom Gesetz her vorgesehene „Qualitätsrichtlinie des AMS-Verwaltungsrates“ nach Berichten Betroffener bei weitem nicht erfüllt: Die Überlassungsfreie Zeit darf nach „SÖB-Richtlinie“ über das gesamte „Transitarbeitsverhältnis“ maximal ein Drittel betragen. In der Regel bestehe – so übereinstimmende Berichte – die Arbeit jener, die mehr oder weniger „freiwillig“ unterschrieben haben, darin, sich selbst einen Job zu suchen, noch dazu in überfüllten PC-Räumen die wohl kaum den Arbeitnehmerschutzbestimmungen entsprechen. Somit handelt es sich nach Einschätzung der Arbeitsloseninitiaitven nicht um Arbeitsverhältnisse sondern um ein illegal ausgelagertes AMS wo besonderer Druck auf die Arbeit suchenden Arbeitnehmerinnen ausgeübt werde, den nächstschlechten Job anzunehmen.

Unverständlich bleibt, dass die Gewerkschaften und die Arbeiterkammer zu diesen Missständen schweigen, denn der durch das AMS und dessen Subunternehmer ausgeübte Druck auf Arbeitslose dient letzten Endes dazu, Druck auf alle ArbeitnehmerInnen auszuüben und das Lohnniveau in Österreich zu senken.

Gewerkschaftsmitglieder, die Jahre lang eingezahlt haben sind daher, wenn sie lohnarbeitslose werden, zutiefst enttäuscht, wenn sei merken, wie sehr sie von den Gewerkschaften in Stich gelassen werden. Diese scheinen lieber aus monetären Gründen die TäterInnen dieser neoliberalen Arbeitsmarktpolitik, die gegen die Arbeitnehmerinteressen gerichtete ist, zu vertreten als die Opfer dieser Menschen verachtenden Politik.

Der Vereinen AKTIVE ARBEITSLOSE ruft daher die Gewerkschaften auf, zu ihren ursprünglichen Idealen und Zielen, den Kampf um die Überwindung der auf Herrschaft und Ausbeutung beruhenden kapitalistischen Wirtschaftsordnung zurück zu kehren und für eine konsequente Demokratisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu kämpfen. Andernfalls werden sich immer mehr Menschen fragen, wozu Gewerkschaftsbeitrag zahlen, wenn sie im Ernstfalle der Lohnarbeitslosigkeit von den Gewerkschaften fallen gelassen werden.

Der Verein AKTIVE ARBEITSLOSE ruft weiters die Lohnarbeitlose auf sich nicht mehr von den Gewerkschaften verdrängen zu lassen und bei der BABE-Betriebsversammlung für die Rechte aller ArbeitnehmerInnen und für eine solidarische und demokratische Gewerkschaft einzusetzen.

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